Was können wir tun?

Eine friedensethische Ansprache zum Friedensgebet am 28.04.2022 in Schleusingen. Was können wir tun? Können wir tatsächlich nichts tun? So frage ich mich und mit mir wahrscheinlich nicht wenige Menschen angesichts des nicht-mit-anzusehenden Kriegsleides in der Ukraine sowie der unfassbar brutalen Kriegsverbrechen (etwa in Butscha) und Menschenrechtsverletzungen, mit denen wir seit nunmehr 63 Tagen täglich medial … Was können wir tun? weiterlesen

Warum die AfD keine Alternative ist. Für mich nicht und für jeden, der die Demokratie und Freiheit bewahren will.

Seit einigen Tagen landet in meinem Briefkasten immer wieder ungefragt Wahlwerbung. Klar, wir stehen ja auch kurz vor der Landtagswahl in Thüringen. Normalerweise schmeiße ich alles ungelesen in die Altpapiertonne und ärgere mich über die Verschwendung von Ressourcen. Diesmal aber wurde ich aufmerksam, weil mein Blick auf die Zeitung der AfD "ThüringenPost 02/2019" fiel und … Warum die AfD keine Alternative ist. Für mich nicht und für jeden, der die Demokratie und Freiheit bewahren will. weiterlesen

„Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“,

sagt das biblische Wort, das uns am heutigen Sonntag als Wochenspruch begleitet. Angesichts der aktuellen Ereignisse, die uns in dieser Woche aufgerüttelt haben, erscheinen sie mir merkwürdig deplatziert: Denn unterstellen sie uns Glaubenden nicht ein gewisses Entrückt-Sein aus dieser Welt? Ein Glaube, der die Welt überwunden hat — was heißt das? Dass uns das, was … „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“, weiterlesen

Siehe, hier bin ich.

Erntedank scheint so etwas wie einen „Gegenpol“ zur Fastenzeit zu sein: Wir sehen einen geschmückten Altar — mal mehr, mal weniger reichhaltig geschmückt, aber immer doch als Ausdruck dessen, dass wir uns bewusst sind, wem wir letztendlich unser täglich Brot zu verdanken haben: nämlich niemand anderem als Gott, in dessen Hand alles Wachsen und Gedeihen … Siehe, hier bin ich. weiterlesen

8. Mai

Gestern vor 74 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Das "tausendjährige Reich" endete in einem Meer als Blut und Tränen, mehr als sechzig Millionen Menschen haben ihr lieben lassen müssen. Heute ist die Gefahr eines weiteren weltweiten Krieges so groß wie seit langem nicht mehr. Konflikte, Populismus, Abschottung und Anfeindung gegen Andersdenkende und Andersdenkende nehmen zu. … 8. Mai weiterlesen

Ich habe sie dahingegeben in die Verstocktheit ihres Herzens.

Mein Weg führt mich heute an diesem Schild vorbei. Das umgekehrte Kreuz will in diesem Kontext sicher nicht am den Heiligen Petrus erinnern. Nein ganz sicher nicht. Es ist ein offenes Bekenntnis gegen das Christentum. Eines von so vielen. Inzwischen schockt es mich längst nicht mehr, wenn ich solche oder ähnliche Botschaften sehe. Und letztendlich … Ich habe sie dahingegeben in die Verstocktheit ihres Herzens. weiterlesen